Hallo-wach-Pfannkuchen – „ungesunde“ Variante

Es war noch ein Pfannkuchen vom Vortag übrig, aber nicht mehr genug Beeren… Da konnte ich ja leider, leider gar nicht anders, als mir mit Nutella auszuhelfen… 🙂


Das Rezept für die Pfannkuchen findet ihr hier.

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Orientalischer Reis

Zutaten

  • 30g Zedernüsse
  • 60g Mandeln, gehobelt
  • 2 kleine Zwiebeln
  • Olivenöl
  • 200g Reis
  • ca. 500ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Zucker
  • 100g getrocknete Aprikosen
  • 100g Rosinen
  • 15g Berberitzenbeeren
  • Meersalz, 2 TL Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Zimt, Rosenpaprika

Zedernüsse und Mandeln in einer Pfanne anrösten, aus der Pfanne nehmen.

Zwiebeln schälen und würfeln und in Olivenöl anschwitzen. Reis, Zucker und Gemüsebrühe dazu geben. Bei kleiner Hitze 15 min garen. 

Gelegentlich umrühren, bei Bedarf Gemüsebrühe nachgießen.

Getrocknete Aprikosen hacken. Getrocknete Früchte, Mandeln und Zedernüsse zum Reis geben und weitere 15 min garten.

Mit den Gewürzen abschmecken. Der Reis verträgt reichlich davon.

 

1. Fazit – 40 Tage „Fasten“

Feststellung Nr. 1:

Ich stelle fest, dass ich mich wohler fühle, wenn ich mich vegetarisch bzw. vegan ernähre, und dass mir folgende Lebensmittel nicht gut bekommen:

  • Kuhmilch, sogar auch laktosefrei
  • viele Kuhmilchkäse (glücklicherweise außer bspw. Parmesan & Mozzarella)
  • Fleisch

Daher fasse ich folgenden Entschluss:

Bis zum Ende der „Fastenzeit“ verzichte ich auf eben diese Lebensmittel.

Am meisten „freue“ ich mich auf das Experiment Fleischverzicht. Dieses umfasst natürlich auch Geflügel. Sollte mir eigentlich nicht schwer fallen… 🙂

Feststellung Nr. 2:

Ich esse ziemlich viele Süßigkeiten in letzter Zeit. Mir geht es zwar nicht wirklich schlecht dabei, aber ich könnte meinen Vorsatz Iss, was dir gut tut. besser umsetzen. 

Daher beschränke ich die Menge an Süßigkeiten bis zum Ende der Fastenzeit auf maximal eine Handvoll pro Tag. 

Denn ohne kann ich nicht… 🙂

Kürbiskernparfait mit Beeren und Kürbiskernkrokant

Zutaten für das Parfait:

  • 1/2 Liter Schlagsahne
  • 4 Eigelb
  • 140g Zucker
  • gemahlene Vanille
  • 60 ml Kürbiskernöl

Sahne steif schlagen.

Eigelb, Zucker, Vanille und Kürbiskernöl verrühren und unter ständigem Rühren über einem Wasserbad erhitzen, bis seine homogene Masse entsteht. (Die Zuckerkristalle müssen nicht ganz aufgelöst sein.)

Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und mit der geschlagenen Sahne vermengen.

In eine rechteckige Form füllen und in den Gefrierschrank stellen. (Bis das Parfait fest ist, dauert es etwa x Stunden.)


Zutaten für die Beeren:

  • 200g Beeren
  • nach Belieben: gemahlene Vanille und Agavendicksaft

Beeren zusammen mit Vanille und Agvendicksaft in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen.


Parfait gemeinsam mit Beeren, Kürbiskernöl und Kürbiskernkrokant anrichten. Fertig ist die Geschmacksexplosion zum Nachtisch.

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Kürbiskernkrokant

Zutaten:

  • 100g Zucker
  • 150g Kürbiskerne

Zucker in einer Pfanne flüssig werden lassen. Ich rühre gelegentlich mit einem Esslöffel herum, damit der Zucker nicht anbrennt.

Wenn der Zucker flüssig ist, Kürbiskerne zugeben, verrühren und die klebrige Masse dann auf einem Backpapier verstreichen.

Wenn das Krokant getrocknet ist, in Stücke brechen oder schneiden.

Apple Crumble

Zutaten

  • 65g Mehl (glutenfrei?)
  • 65g Mandeln, gehackt
  • 65g brauner Zucker
  • 65g Butter (zimmerwarm)
  • 2 Äpfel
  • 2-3 EL Amaretto
  • Zimt

Mehl, Mandeln, braunen Zucker und Butter mit den Händen zu einer Streuselmasse vermengen.

Backofen auf 250°C Umluft vorheizen.

Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Mit Amaretto und Zimt vermengen.

Äpfel in ofenfeste Förmchen geben und Streusel darauf verteilen.

Für ca. 15 Minuten im Ofen backen.

Beereneis

Zutaten

  • 200g Beeren (aufgetaut oder frisch)
  • 200g Schlagsahne
  • 2-3 EL Agavendicksaft
  • Vanille, gemahlen

Beeren mit Schlagsahne pürieren. Mit Agavendicksaft und Vanille abschmecken.

Für ca. 20 Minuten in eine Eismaschine geben.


Mein Tipp: Wenn ihr keine Eismaschine habt, verwendet TK-Beeren und püriert diese im gefrorenen Zustand. Dann habt ihr auch ohne Eismaschine ein leckeres Eis… 🙂

Entspannend ist nicht gleich Entspannung

Es gibt einen biologischen Rhythmus, der bei allen Menschen sehr ähnlich ist. Das bedeutet, dass wir etwa alle 90 Minuten eine Ruhepause brauchen. Das machen wir mehr oder weniger automatisch. Wir gehen auf die Toilette, schauen aus dem Fenster oder gehen kurz zum Kühlschrank.

Oft aber haben sich dafür in unserem Unterbewusstsein „schlechte“ Gewohnheiten manifestiert: Wir rauchen eine Zigarette, wir belohnen uns mit Keksen oder Chips, wir trinken abends ein Glas Rotwein oder ein Bier.

All dies sind vergebliche Versuche, Entspannung zu finden. Leider haben die meisten Gewohnheiten keine entspannende Wirkung, im Gegenteil, sie versetzen uns oft noch mehr in Stress. Bei einer Zigarette bspw. atmen wir zwar erst einmal wieder tief ein und aus, was uns entspannen würde, wären da nicht die ganzen Giftstoffe, die den Körper wieder aufputschen…

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Wir sollten also nicht alle 90 Minuten eine Zigarette rauchen oder einen Keks essen, sondern innehalten und entspannen. Diese Entspannungspausen zwischendurch – wenn auch nur 30 Sekunden – brauchen Körper und Geist um wieder Kraft zu sammeln und wir sollten uns diese Entspannung bewusst gönnen.

Mit dem Wissen im Hinterkopf, dass man mit einer gewisse Konsequenz neue Gewohnheiten im Unterbewusstsein manifestieren kann, wie ich es hier bereits erklärt habe, ist ein Ziel meines Selbstexperiments natürlich auch, die eine oder andere schlechte Angewohnheit für immer aus meinem Unterbewusstsein zu verbannen oder unbewusst gegen eine Entspannungstechnik auszutauschen.