Was ist eigentlich Entspannung?

Entspannung zielt darauf ab, körperliche und vor allem geistige Anspannung zu reduzieren.

Um dies zu erreichen, gibt es verschiedene Entspannungstechniken, die unserem Wohlbefinden, sprich der Kräftigung und dem Schutz unseres Geistes und somit auch unseres Körpers dienen.

Entspannungstechniken zeichnen sich beispielsweise dadurch aus, dass

  • wir nicht denken, d.h. die Lücke zwischen unseren Gedanken vergrößern,
  • in unsere Sinne hineinspüren, sprich aufmerksam und bewusst schmecken, riechen, hören, tasten oder fühlen oder
  • uns bestimmte Dinge vorstellen und somit unseren Geist auf eine Reise an einen wunderschönen Ort schicken. Wichtig dabei ist, dass wir nicht bewerten, was wir uns vorstellen.

Das Ziel der Entspannungstechniken ist es, den sogenannten Parasympathikus, den Ruhenerv unseres vegetativen Nervensystems zu aktvieren.

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Wenn wir im Parasympathikus sind, verringern sich unter anderem unser Muskeltonus, unsere Reflextätigkeit, unsere Herzfrequenz sowie unser Sauerstoffverbrauch. Wir empfinden in diesem Entspannungszustand Gelassenheit, Zufriedenheit und Wohlbefinden. Gleichzeitig werden unsere Konzentration und unsere Wahrnehmung gefördert.

Das Ziel sollte es sein, mindestens alle 90 Minuten für mindestens 30 Sekunden zu entspannen, sprich in den Parasympathikus zu wechseln.

Wiederholen wir Entspannungstechniken regelmäßig, können wir uns selbst darauf konditionieren uns zu entspannen, sprich umso häufiger wir „geübt“ haben, umso leichter fällt es uns auch in Stresssituationen zu entspannen und beruhigend auf uns selbst zu wirken.

Ein Großteil unseres Verhaltens nämlich wird unbewusst durch unsere Gewohnheiten gesteuert. Grundsätzlich geht man davon aus, dass das Unterbewusstsein Dinge dann für immer verinnerlicht, wenn man diese 21, besser aber noch 28 Tage hintereinander wiederholt. Wichtig ist, dass es 21 bzw. 28 aufeinanderfolgende Tage sein müssen. Solltet ihr auch nur einen Tag unterbrechen, ist es leider notwendig, wieder von vorne anzufangen.

Soweit die Theorie…

Ob und wie stabil man die 90-Minuten-Regel im Unterbewusstsein manifestieren kann, wenn man sie 28 Tage am Stück konsequent anwendet, teste ich in meinem Selbstexperiment.

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